AM Wärmeträger

Rosswag entwickelt und fertigt metallische LPBF-Wärmeübertrager – vom anwendungsspezifischen Bauteil bis zum gemeinsam mit ZILONIS vertriebenen HPEX®

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Waermetauscher 03 1 Metall 3d-Druck

Entwicklung

über 8 Jahre F&E

IN625 Temperatur*

bis 850 °C

HPEX Druck*

bis 63 bar

Verfahren

LPBF

Der Ausgangspunkt

Wenn Bauraum, Leistung und
Fertigung gleichzeitig
Grenzen setzen.

Additive Fertigung erweitert den geometrischen Lösungsraum. Entscheidend ist nicht der 3D-Druck an sich, sondern eine technisch und wirtschaftlich passende Wärmeübertragungslösung.

Metallischer HPEX®-Wärmeübertrager
Reales HPEX® Modul · Produktabbildung
  1. Begrenzter Bauraum

    Hohe Wärmeübertragungsleistung muss in eine kompakte Geometrie passen.

  2. Komplexe Strömungsführung

    Konventionelle Verfahren schränken interne Kanäle und Verteilerstrukturen ein.

  3. Viele Fügestellen

    Mehr Einzelteile und Verbindungen bedeuten mehr potenzielle Fehlerquellen.

  4. Hochwertige Werkstoffe

    Materialeinsatz und Verschnitt werden bei klassischen Fertigungswegen schnell relevant.

Das Primärprodukt

HPEX® – Additive Leistung, industriell zu Ende gedacht.

Der Wärmeübertragerkern entsteht im Laser-Powder-Bed-Fusion-Verfahren. Feine Kanäle, Verteiler und geometrische Funktionen werden direkt in das Bauteil integriert.

Anwendungsspezifisch

Strömungsführung, Fläche, Druckverlust und Bauraum gemeinsam auslegen.

Skalierbar

Kanalzahl und -länge anpassen, mehrere Module kombinieren.

Werkstoffoptionen

Edelstahl, Nickel, Aluminium und Titan – passend zur Anwendung.

Partnerschaft*

Rosswag Fertigungskompetenz plus ZILONIS Engineering und Markt¬zugang.

HPEX® Hybridarchitektur
HPEX®-Wärmeübertrager mit dargestellten Strömungswegen

Konkreter Nutzen

Was additive Geometrien für Ihre Anwendung ermöglichen.

01

Hohe Leistungsdichte

Hohe Wärmeübertragungsleistung innerhalb des verfügbaren Bauraums.

02

Integrale Bauweise

Weniger Einzelteile und Fügeverbindungen reduzieren potenzielle Fehlerquellen.

03

Optimiertes Design

Interne Strukturen lassen sich auf Strömungsführung, Druckverlust und Bauraum abstimmen.

04

Gezielter Materialeinsatz

Wandstärken und Werkstoff werden auf die konkrete Aufgabe abgestimmt.

05

Flexible Bauform

Auch die äußere Geometrie kann dem verfügbaren Einbauraum folgen.

06

Modulare Skalierung

Mehr Kanäle, längere Kanäle oder kombinierte Module decken unterschiedliche Anforderungen ab.

* Grenzwerte und Auslegung sind abhängig von Werkstoff, Design und Anwendung. Details zur Partnerschaft und zum Zertifizierungsstatus bitte vor Veröffentlichung prüfen.

HPEX®-Wärmeübertrager mit additiv gefertigtem Kern und konventionellem Außengehäuse
LPBF-Kern Konventionelles Außengehäuse

Gezielt additiv

Nicht alles drucken.
Das Richtige drucken.

HPEX® ist keine vollständig gedruckte Druckhülle. Der funktionsbestimmende Kern wird additiv gefertigt, das druckführende Außengehäuse konventionell.

  • Additive Freiheit dort, wo komplexe Strömungsstrukturen den Unterschied machen.
  • Etablierte Druckbehälterfertigung für die konventionelle Außenhülle.
  • Auslegung gemäß PED 2014/68/EU und EN 13445 unter Berücksichtigung additiv gefertigter Druckgeräte.

Werkstoffauswahl

Temperatur, Gewicht und Zulassung zusammen betrachten.

Der geeignete Werkstoff folgt aus Medium, Temperatur, Druck, Gewichtsziel und regulatorischen Anforderungen. Rosswag verbindet Werkstoff- und LPBF-Prozesskompetenz für die konkrete Anwendung.

Hochtemperatur

IN625

Nickelbasiswerkstoff für anspruchsvolle Temperatur- und Korrosionsbedingungen.

Druckgeräteauslegung werkstoffabhängig

Druckgeräte

1.4404

Edelstahl für Anwendungen, bei denen Korrosionsbeständigkeit und eine geeignete Druckgeräteauslegung zusammenkommen.

Auslegung nach Anforderung

Leichtbau · Luft- & Raumfahrt

Aheadd® CP1
AlSi10Mg · Ti64

Aluminium- und Titanwerkstoffe für gewichtskritische Wärmeübertragungsaufgaben.

Anwendungsspezifisch

Welcher Werkstoff passt zu Ihren Lasten?

Wir gleichen Temperatur, Medium, Druck, Gewicht und Zulassungsweg ab.

Werkstoff abstimmen ↗

Einsatzgrenzen sind abhängig von Auslegung, Betriebsbedingungen und gefordertem Zulassungsweg.

Rosswag Kompetenz

Vom Metallpulver bis zum geprüften AM-Bauteil.

Wärmeübertrager verlangen mehr als Druckkapazität. Rosswag verbindet Werkstoffwissen, Parameterentwicklung, LPBF-Fertigung, Nachbearbeitung und Prüfung in einer durchgängigen Prozesskette.

Additiv gefertigte metallische Wärmeübertragerstrukturen mit feinen Rippen und Kanälen

01 · Dünnwandige Strukturen

LPBF-Parameter für Rippen und Lamellen

Gezielte Parameterentwicklung für feine, dünnwandige Strukturen – ein zentraler Hebel für leistungsfähige Wärmeübertrager.

02 · Werkstoffe

Material und Prozess zusammen denken

Werkstoffkenntnis und Prozessverständnis ermöglichen die abgestimmte Entwicklung entlang der gesamten Fertigungskette.

03 · Industrielle Erfahrung

Vom Prototyp zur reproduzierbaren Fertigung

Design, Prozessparameter, Nachbearbeitung und Prüfung werden früh zusammengeführt.

04 · Additive und konventionelle Kompetenz

HPEX® oder Ihr Wärmeübertrager

Rosswag bringt seine Material- und Fertigungskompetenz sowohl in HPEX® als auch in individuelle Wärmeübertragungslösungen ein.

Prüf- und Metallographielabor

Eigene Kompetenz für zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen.

Werkstoff, Prozess und Bauteil werden bei Rosswag nicht getrennt betrachtet. Das eigene Prüf- und Metallographielabor unterstützt Entwicklung, Qualifizierung und Qualitätssicherung.

Prüfstrategie passend zu Bauteil und Anforderung.

Mechanische Kennwerte, Gefüge, Oberflächen und innere Strukturen lassen sich mit einem abgestimmten Prüfkonzept beurteilen.

Prüfkonzept besprechen ↗

Zerstörende Prüfungen

  • 01Zugversuch
  • 02Kerbschlagbiegeversuch
  • 03Härteprüfung
  • 04Druckprüfung
  • 05Metallographie

Zerstörungsfreie Prüfungen

  • PTFarbeindringprüfung
  • VTSichtprüfung
  • UTUltraschallprüfung
  • CTComputertomographie
  • RTRöntgenprüfung

Bauteil, Prozess und Prüfung aus einer Hand abstimmen.

Sprechen Sie mit uns über Prüfanforderungen, Nachweisführung und Qualifizierung.

Prüfung anfragen ↗

Entwicklung mit Substanz

Mehr als acht Jahre F&E für additive Wärmeübertragung.

HPEX® entstand aus langjähriger Entwicklungsarbeit von Rosswag mit Partnern, darunter das Institut für Thermodynamik der Leibniz Universität Hannover und die MPA Stuttgart. Gemeinsam mit ZILONIS wird daraus eine marktfähige Lösung für industrielle Anwendungen.

ROSSWAG ZILONIS LUH · Institut für Thermodynamik MPA Stuttgart
Entwicklungsprojekt besprechen ↗

Additive PBF Referenz

Leichtbau-Wärmeübertrager aus Aheadd® CP1

Prozessentwicklung und Bauteilauslegung für einen additiv gefertigten Wärmeübertrager aus einer Aluminiumlegierung.

Leichtbau-Wärmeübertrager aus Aheadd® CP1

Gemeinsam konkretisieren

Passt LPBF zu Ihrer Wärmeübertragungsaufgabe?

Eine gute Erstbewertung beginnt mit Ihren Randbedingungen.

Wir prüfen technologieoffen, ob HPEX®, ein anwendungsspezifischer Wärmeübertrager oder eine andere Fertigungslösung sinnvoll ist.

Randbedingungen besprechen ↗

Medien

Welche Gase oder Flüssigkeiten tauschen Wärme aus?

Temperaturen

Welche Ein- und Austrittstemperaturen treten auf?

Drücke

Welche Betriebs- und Differenzdrücke sind relevant?

Leistung

Welche Wärmeleistung und welcher Druckverlust sind vorgesehen?

Einbauraum

Welche Abmessungen und Anschlüsse stehen zur Verfügung?

Stückzahl & Werkstoff

Welche Stückzahlen, Werkstoffe und Nachweise werden benötigt?

Projektablauf

Von der Aufgabe zum gefertigten Wärmeübertrager.

01

Randbedingungen

Medien, Temperaturen, Drücke, Leistung, Druckverlust, Werkstoff und Bauraum klären.

02

Auslegung

Thermische und mechanische Anforderungen mit den Möglichkeiten der Fertigung verbinden.

03

AM-Design

Geometrie, Strömungsführung und fertigungsgerechte Gestaltung aufeinander abstimmen.

04

LPBF-Fertigung

Geeignete Werkstoffe und abgestimmte Prozessparameter einsetzen.

05

Finish & Prüfung

Nachbearbeitung und Bauteilprüfung in die Prozesskette integrieren.

Mögliche Einsatzfelder

Für kompakte und anspruchsvolle Wärmeübertragung.

01

Industrie

Anlagenkomponenten, Wärmerückgewinnung und anspruchsvolle Prozessaufgaben.

02

Power-to-X

Energieumwandlung und Wärmeübertragung in kompakten Systemen.

03

Chemie & Petrochemie

Prozessmedien und anwendungsspezifische Werkstoffanforderungen.

04

Forschung

Funktionsmuster, Versuchsträger und Forschungsreaktoren.

05

Luft- & Raumfahrt

Temperaturmanagement bei hohen Anforderungen an Gewicht und Einbauraum.

Technische Fragen

Klarheit vor der Entscheidung.

Wann ist additive Fertigung die richtige Wahl?

Vor allem dann, wenn hohe Wärmeübertragungsleistung, anspruchsvolle Strömungsführung, begrenzter Bauraum oder komplexe Geometrien zusammenkommen. Die Entscheidung wird anwendungsbezogen getroffen.

Brauche ich bereits ein fertiges Design?

Nein. Für den Einstieg sind zunächst die Betriebsbedingungen und die gewünschte Funktion wichtig. Auf dieser Basis lassen sich Auslegung, Geometrie und Fertigungsweg gemeinsam entwickeln.

Wie lässt sich HPEX® skalieren?

Über Kanalzahl, Kanallänge und die Kombination mehrerer Module. Welche Variante sinnvoll ist, hängt unter anderem von Wärmeleistung, Druckverlust und verfügbarem Bauraum ab.

Für welche Temperaturen und Drücke ist HPEX® geeignet?

Das hängt vom Werkstoff, der Geometrie, den Betriebsbedingungen und den geforderten Nachweisen ab. Der geeignete Einsatzbereich wird im Rahmen der konkreten Auslegung festgelegt.

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