Werkzeugstahl
3D-Druck
Hardness over 60 HRC
Nach der Wärmebehandlung erreicht unser Werkzeugstahl Specialis® über 700 HV. Auch heiße Formen und Gesenke bleiben formstabil.
Complex Geometries
Der Laser baut Ihre Werkzeugstahl-Teile direkt in den Formeinsatz. Sie folgen der Bauteilkontur, auch in Kurven und Spiralen.
Werkzeug in kurzer Zeit
Sie brauchen weder Elektroden noch Erodierschritte. Der Einsatz entsteht direkt aus Ihrem CAD-Modell.
Werkzeugstahl 3D Druck mit Rosswag Engineering
Ein einsatzbereiter Formeinsatz in fünf Tagen statt in sechs Wochen? Der Werkzeugstahl 3D-Druck macht genau das möglich. Beim Selektiven Laserschmelzen (SLM) verschmilzt ein Laser feines Metallpulver Schicht für Schicht zu einem dichten Werkzeug. Das additive Fertigungsverfahren erreicht Materialdichten von über 99,9 Prozent. Nach der Wärmebehandlung erreicht der Werkzeugstahl 1.2709 bis zu 54 HRC. Unser exklusiver Werkzeugstahl Specialis® liegt darüber.
Sie brauchen weder Elektroden noch Erodierschritte. Das verkürzt die Werkzeugentwicklung deutlich. Kühlkanäle folgen dabei der Bauteilkontur, auch in engen Radien und Spiralen. Rosswag Engineering fertigt Ihre Werkzeuge und Formeinsätze in Pfinztal bei Karlsruhe. Unsere Prozesskette ist vom TÜV SÜD zertifiziert. Sie reicht von der eigenen Herstellung des Metallpulvers über den Metalldruck bis zur Wärmebehandlung, CNC-Nacharbeit und Prüfung. Hier erfahren Sie, welche Legierungen sich eignen, welche Härte Sie erwarten können und wovon die Kosten abhängen
Our 3D Printing Services
Vom CAD-Modell zum Werkzeug
Unser Service beginnt vor dem ersten Laserpuls. Wir prüfen Ihre Werkzeuggeometrie auf Fertigungsgerechtheit und legen die Kanalführung fest. Kritisch sind dabei Wandstärken, Überhänge und die Entpulverbarkeit innenliegender Kanäle. Anschließend wählen wir die passende Legierung und definieren die Druckparameter. Nach der additiven Fertigung übernehmen wir die komplette Nachbearbeitung.
Dazu gehören Spannungsarmglühen, Auslagern, spanende Bearbeitung und Oberflächenfinish. Werkzeugstähle erfordern hier besondere Sorgfalt. Die Wärmebehandlung entscheidet über Härte, Zähigkeit und Maßhaltigkeit. Wir stimmen sie im eigenen Haus auf Ihre Anwendung ab. Auf Wunsch nitrieren oder polieren wir die Funktionsflächen. Das eingesetzte Pulver stammt aus unserer eigenen Pulverherstellung oder von auditierten Lieferanten. Jede Charge prüfen wir auf Partikelgrößenverteilung und Restfeuchte. Im eigenen Werkstofflabor testen wir Härte, Zugfestigkeit und Dichte. So erhalten Sie reproduzierbare Qualität, vom Einzelwerkzeug bis zur Serie. Einen Überblick über alle Leistungen bietet unsere Seite Metall 3D-Druck.
Areas of Application
- Formeinsätze für den Spritzguss mit konturnaher Kühlung
- Gesenke und Formen mit hoher thermischer Wechselbelastung
- Zerspanungswerkzeuge mit integrierter Kühlmittelführung
- Druckguss- und Warmarbeitswerkzeuge
- Umformwerkzeuge und Stanzeinsätze in Kleinserie
- Ersatzwerkzeuge für ausgelaufene Baureihen
Werkzeugstahl-Legierungen für unterschiedliche Anwendungen
1.2709 | M300
Der martensitaushärtbare Warmarbeitsstahl 1.2709 besitzt eine gute Temperaturbeständigkeit und Zähigkeit. Daraus ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Werkzeug- und Formenbau, beispielsweise für additiv gefertigte Formeinsätze mit innenliegenden Kühlkanälen.
1.6356 | M350
Der martensitaushärtende Hochleistungs-Warmarbeitsstahl Specialis® ist eine neu entwickelte Legierung für LPBF-Prozesse und exklusiv bei Rosswag erhältlich. Die mechanischen Eigenschaften können einfach durch gezielte Wärmebehandlungen oder Plasmanitrieren optimiert werden.
1.3343 | AISI M2
Der Hochleistungs-Schnellarbeitsstahl 1.3343, auch als HS6-5-2C bekannt, überzeugt durch seine hervorragende Verschleißfestigkeit, hohe Warmhärte und exzellente Zähigkeit. Durch den hohen Wolfram- und Molybdängehalt bleibt seine Härte auch bei hohen Temperaturen erhalten, was ihn ideal für Hochgeschwindigkeitsanwendungen macht.
Reference projects
Werkzeugstahl 3D-Druck Anwendungen
Funktionale Mehrwerte machen den Werkzeugstahl 3D-Druck wirtschaftlich attraktiv. Konturnahe Kühlkanäle verbessern die Temperaturführung direkt im Werkzeug. Ein Beispiel ist der temperierte Angussverteiler, den wir gemeinsam mit Zecha Hartmetall und Kramski entwickelt haben. Die Herausforderung lag im abrasiven Kunststoff. Für maximale Standzeit kam unser martensitaushärtender Specialis® zum Einsatz, gezielt auf 60 HRC gehärtet. Die integrierten Kanäle temperieren die Schmelze effizient. Das verkürzt die Zykluszeit in der Serienproduktion und verbessert die Bauteilqualität. Auch bei Zerspanungswerkzeugen zahlt sich Funktionsintegration aus. Mit ARNO Werkzeuge haben wir das weltweit erste additiv gefertigte Serien-Drehwerkzeug realisiert. Das Stechmodul führt zwei Kühlkanäle auf engstem Raum. Der untere Kanal endet in einer Dreiecksgeometrie und leitet das Kühlmittel bis an den Rand des Freiwinkels. So entstehen kürzere Späne und weniger Freiflächenverschleiß. Die hybride ForgeBrid® Prozesskette erweitert diese Möglichkeiten. Auf ein hochbelastbares Schmiederohteil bauen wir additiv funktionsoptimierte Strukturen mit integrierten Kanälen auf. Der Grundkörper bleibt konventionell und wirtschaftlich. Die Funktion entsteht additiv. Solche Funktionsintegration beschleunigt die Amortisierung über den Lebenszyklus und reduziert den Aufwand für nachgelagerte Füge- und Prüfprozesse.
About us
As an experienced service provider based in Karlsruhe, we support companies throughout Germany with customized solutions. Thanks to our comprehensive, in-house process chain, we guarantee the highest quality—from the initial idea to production readiness. Whether you need complex parts, prototypes, or highly functional components, with Rosswag Engineering you’ll benefit from precision manufacturing, reliable consulting, and many years of expertise.
Our manufacturing technology enables the precise and cost-effective production of metal components from a wide range of materials—from steel and nickel to aluminum and other alloys. We have mastered the entire metal printing process and support you with personalized advice and customized service—delivering results that are both technically and economically compelling.

Qualification of new materials:
The world's fastest qualification of new metal 3D printing materials
Rosswag’s internal process chain ensures comprehensive and efficient qualification of materials for additive manufacturing. Thanks to these optimized processes, initial results are available within just 3–4 weeks.
Stainless steel 3D printing combines corrosion resistance with maximum design freedom. You save on tooling costs, shorten development time, and receive certified quality from a single source. Whether it’s a functional prototype or a small production run, we manufacture your components using a TÜV SÜD-certified production process. Send us your CAD model now. Our experts will assess its feasibility and provide you with a quote.
FAQ
Werzeugstahl 3D-Druck schnell erklärt
Ein Praxisbeispiel: Ein Spritzgusseinsatz hat eine dickwandige Rippe, die zu langsam abkühlt. Gebohrte Kanäle erreichen die Stelle nicht. Im Pulverbett entsteht der Kanal direkt entlang der Kontur. Die Zykluszeit sinkt, der Verzug ebenfalls. Der Mehrpreis für das Werkzeug amortisiert sich über die Stückzahl. Bei einfachen, flachen Einsätzen bleibt das Fräsen dagegen günstiger. Wir sagen Ihnen offen, welches Verfahren passt.
For fast development cycles, many customers combine our rapid prototyping and small-batch production services: first the functional prototype, then the production run with identical specifications.
Der Werkstoff 1.2709 erreicht nach dem Auslagern bis zu 54 HRC. Unser Werkzeugstahl Specialis® liegt darüber und erreicht über 700 HV. Das entspricht mehr als 60 HRC. Die Härte stellen wir über die Wärmebehandlung gezielt ein. Auf Wunsch nitrieren wir zusätzlich, um die Randschicht zu härten.
Beide Stähle härten martensitaushärtend aus. Specialis® bietet jedoch deutlich höhere Warmfestigkeit und Warmhärte. Dazu kommen eine geringere Wärmeausdehnung und eine bessere Verschleißbeständigkeit. Die exzellente Polierbarkeit zahlt sich bei Sichtflächen im Spritzguss aus. Für thermisch stark belastete Formen und Gesenke ist Specialis® die stärkere Wahl.
Die Kosten hängen vom Bauteilvolumen, der Bauhöhe und der Nachbearbeitung ab. Elektroden und Erodierschritte entfallen. Deshalb rechnet sich das Verfahren vor allem bei komplexer Kühlung und Funktionsintegration. Rechnen Sie nicht nur den Werkzeugpreis. Kürzere Zykluszeiten und höhere Standzeiten wirken über den gesamten Lebenszyklus. Senden Sie uns Ihr CAD-Modell für ein konkretes Angebot.
Zuerst entfernen wir loses Pulver aus den Kanälen. Das planen wir bereits im Design mit ein, etwa über Zugänge und Kanalradien. Anschließend folgt eine Reinigung und je nach Anforderung eine Innenglättung. Die Durchgängigkeit prüfen wir mit Durchflussmessung oder Endoskopie. So gelangt kein Restpulver in Ihren Prozess.
ach dem Druck trennen wir das Bauteil von der Plattform und entfernen die Stützstrukturen. Es folgt die Wärmebehandlung für die gewünschte Härte. Funktionsflächen und Trennebenen bearbeiten wir per CNC auf Endmaß. Danach schleifen, polieren oder nitrieren wir nach Bedarf. Alle Schritte finden firmenintern statt. Sie erhalten ein einsatzbereites Werkzeug.




