Wärmebehandlung

Die optimalen mechanisch-technologischen Werkstoffeigenschaften erhält man erst durch einen auf das Bauteil und die Anforderungen abgestimmten Wärmebehandlungsprozess.

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Werkstofftechnik können wir für Ihren Anwendungsfall die geeignete Kombination aus Werkstoff und Wärmebehandlung festlegen.

 

 

Wärmebehandlung
Verfügbare WärmebehandlungsverfahrenGlühen, Normalglühen, Weichglühen, Spannungsarmglühen, Lösungsglühen, Diffusionsglühen, Rekristallisationsglühen, BG-Glühen, BF-Glühen, Vergüten, Anlassen, Auslagern
OfensteuerungElektronische Ofensteuerung mit Diagrammschreiber
ZulassungenLuftfahrzulassung, Ofengenauigkeit +/- 5 K


 

 

 

Heißisostatisches Pressen (HIP)

Das Heißisostatische Pressen wird in der Regel vor der Wärmebehandlung durchgeführt und dient der tiefgreifenden Optimierung der mechanisch-technologischen Bauteileigenschaften.

Gerade im Bereich der Dauerschwingfestigkeit lassen sich hiermit signifikante Verbesserungen erzielen. Die Anzahl der maximal ertragbaren Lastzyklen kann beispielsweise um mehr als 500 % steigen.

 

Ablauf des Verfahrens

Beim Heißisostatischen Pressen werden die additiv gefertigten Bauteile unter Inertgasatmosphäre bei einer Temperatur von über 2000 °C einem Druck von über 2500 bar ausgesetzt.

Diese spezielle Druck- und Temperaturführung ermöglicht plastische Deformation, Kriechmechanismen und Diffusionsvorgänge innerhalb des Bauteils, wodurch mikroskopische Poren beseitigt und die mechanisch-technologischen Werkstoffeigenschaften optimiert werden.